Mit Bus und Fähre sind wir also von Rio angereist und hatten uns vorgenommen ein paar Tage in Abrao zu verbringen. Richtig v
Es ist das Paradies! Es gibt 106 (!) Strände, die zumeist nur per Boot zu erreichen sind. Das Wasser ist glasklar und türkisblau, der Sand goldgelb oder weiß und das
trifft auf das saftige grün des Dschungels. Einer der Strände, Lopes Mendes, wird als einer der schönsten Strände Brasiliens gewertet. Er ist 4 Kilometer lang und somit kaum bevölkert.
Nach unserer Ankunft wanderten wir also mit unseren (mittlerweile schon sehr nervigen) 18 Kilo Rucksäcken zu unserer gebuchten Pousada und wurden herzlichst von Rennie der Besitzerin empfangen. Wir haben bei ihr ein kleines Chalet, namens Helicona gebucht, dass uns nach all dem Reisen und den Hostels einen Platz zum Ausruhen geben sollte und das tat es auch.Wir spürten beide gleich nach unserer Ankunft, hier werden wir bleiben und das lockere, gemütliche brasilianische Inselfeeling geniessen und hier sind wir irgendwie zu Hause. Und das ist zu einem Großteil Rennie zu verdanken.
Rennie ist
Schottin und lebte eigentlich in Australien bis sie das Reisefieber gepackt hat und sie vor einigen Jahren, auf einer ihrer Reisen Ilha Grande entdeckt hat. Seit 3 Jahren betreibt sie nun die Pousada Aratinga und das mit viel Liebe für ihre Gäste und fürs Detail. So ißt man zum Beispiel das hausgemachte Frühstück (mit frischen Früchten, Obstsaft, selbstgemachten Porridge etc.) von ihrem Silberbesteck, dass sie aus Australien mitgenommen hat und hört Bossa Nova. Es gibt jeden Tag einen Afternoon Tea bei dem man sich zu einer Partie Würfel zusammensetzt. Oder als Rennie gesehen hat, dass meine nasse Wäsche vor der Tür
hängt, hat sie sie einfach mitgenommen in den Trockner gesteckt und mir am Abend getrocknet und gefaltet wiedergegeben. Und sogar die Hauskatze ist nach einiger Zeit bei uns ins Zimmer eingestiegen um bei uns im Bett zu schlafen.Man konnte sich hier nur wohlfühlen und es war wirklich schwer sich von diesem Platz wieder zu trennen.
Die ersten Tage verbrachten wir hier mit Ausruhen, ob am Strand oder einfach nur in der Hängematte vor unserem Bungalow. Wir ließen einfach mal die Seele baumeln und all die Eindrücke der letzten Wochen sickern. Und wir merkten erst wie dringend wir und unsere Körper das gebraucht haben. So habe ich einen Tag fast 24 Stunden durchgeschlafen.
Nach einer Woche haben wir dann beschlossen endlich unseren Tauchschein zu machen. Nachdem
wir in Australien dazu keine Zeit hatten. Also haben wir auch das Unterwasserleben von Ilha Grande erforscht und endlich Meerestiere gesehen, die uns am Great Barrier Reef eigentlich versprochen wurden. Einen Manta Ray, eine Schildkröte (endlich!!!), Muränen und beim Wracktauchen auch Seepferdchen. Nun sind wir offizielle PADI Open Water Diver. Mit uns im Kurs war ein holländisches Paar, wo wie es der Zufall so will beide beim Fernsehen arbeiten...und der nächste Zufall hat uns wieder gezeigt wie klein die Welt doch ist! An unserem letzten Tag auf der Insel haben wir uns mit Meggie und Daniel getroffen, einem Paar das wir aus Wien kennen und die hier Urlaub machen.... Ja man muss halt wirklich um die Welt reisen um sich mit Leuten von zu Hause zu treffen ;)
Unsere Abreise von der Insel viel uns wirklich schwer, dennwir haben uns selten an einem Platz so wohl gefühlt. Aber wie Rennie zum Abschied gemeint hat: Ihr seid Familie geworden und die Insel hat euch eingezogen. Ihr werdet bestimmt wiederkommen!!!
Unsere Abreise von der Insel viel uns wirklich schwer, dennwir haben uns selten an einem Platz so wohl gefühlt. Aber wie Rennie zum Abschied gemeint hat: Ihr seid Familie geworden und die Insel hat euch eingezogen. Ihr werdet bestimmt wiederkommen!!!
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